Anthropodermic Bibliopegy

10 April 2006 | Rubriziert in: Fundstücke, News

Ein in Leeds/England gefundenes Buch sorgt für eine Gänsehaut-Garantie. Das offenbar bei einem Einbruch entwendete und dann weggeworfene Buch ist größtenteils in französischer Sprache verfasste Buch und in menschliche Haut eingebunden.

Das makabre Stück wurde auf einer Strasse im Stadtzentrum von Leeds entdeckt. Die Polizei schätzt den »Menschenhaut-Wälzer« auf ein Alter von rund 300 Jahren. Im 18. und 19. Jahrhundert sei es durchaus üblich gewesen menschlicher Haut gelegentlich für Berichte über Mordprozesse, oder Anatomiebücher zu verwenden. Der englische Fachbegriff für diese Art des Einbandes lautet »Anthropodermic Bibliopegy«

copyright AP

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