Erfundene Krankheiten, viel Geld für die Pharma Riesen.

13 April 2006 | Rubriziert in: Gesundheit, News

Eine Studie der australischen University of Newcastle warnt vor dem “Disease Mongering“, dem Erfinden von Krankheiten durch die Pharmaindustrie. Um den Medikamentenabsatz zu steigern würden normale Zustände als krankheitsbedingt eingestuft.

In den USA behauptet die Pharmaindustrie, dass 43 Prozent aller Frauen an einer sexuellen Funktionsstörung litten, die behandelt werden müsse. Auch Osteoporose, Restless legs (Zappelbeinsyndrom) und zu hoher Cholesterinspiegel seien zum Beispiel erfundene Krankheiten ist in der jüngsten Ausgabe des Public Library of Science Medicine zu lesen. Die Pharmaindustrie in den Staaten hingegen winkt ab und bestreitet diese Tatsachen. In Europa wehren sich die Pharmavertreter gegen diese Vorwürfe und weisen darauf hin, dass verschreibungspflichtige Medikamente gar nicht beworben werden dürften.

PLoS Medicine


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