Archiv Blog

7 Mai 2006 | Rubriziert in: Textklau

Man hat sich ja daran “gewöhnt” das gerade in der Esoterik, in der doch angeblich nur Licht und Liebe regieren unerlaubt seitenweise Text geklaut werden, aber das hier: Archiv Blog schlägt dem Fass nun wirklich den Boden aus.
Hat man da noch Worte? Ich nicht. Gerade vor ein paar Tagen haben meine Anwälte zwei Unterlassungserklärungen auf den Weg gebracht bei denen es jeweils um 32! DIN A4 Seiten Text geht, die ganze Sache dümpelt nun schon seit 2004 vor sich hin. Insgesamt 16 Mails habe ich bisher geschrieben, mit der Bitte / Aufforderung meine Texte zu entfernen, geerntet habe ich nur Hohn und Spot, jetzt ist Schluß, jetzt gibts mit der Keule.

Zurück zu “archiv-blog.de” und dem Brandenburger. Blogdiebstahl bringt mich auf die Palme meint der Werbeblogger und Udo Vetter hat in seinem Law Blog eine offene Mail an den Betreiber geschrieben:

Sehr geehrter Herr Christian Mielke,

Sie betreiben laut Impressum das Archiv-Blog. Wie ich bei Eingabe des Suchbegriffs “lawblog” feststelle, haben Sie ungefragt und damit auch unerlaubt Inhalte des law blog übernommen. Offensichtlich ist Ihnen bewusst, dass Sie gegen das Urheberrecht verstoßen. Sonst würden Sie in Ihrem Impressum nicht versuchen, dies als gute Tat zu verkaufen. Vielen Dank, aber meine Seite hat ein ordentliches Backup.

….

Übrigens liegt durch Ihre Gewinnerzielungsabsicht ein besonders schwerer Fall der Urheberrechtsverletzung vor. Sie machen sich nicht nur zivilrechtlich schadensersatzpflichtig, sondern auch strafbar.

Ich fordere Sie auf, alle Texte aus dem law blog bis spätestens Montag, 8. Mai, 12 Uhr, vom Archiv-Blog und eventuell weiteren von Ihnen zu verantwortenden Seiten zu entfernen.

und bei hirnrinde.de heisst es: Content-Klau durch Archiv-Blog: Streit am Horizont und er sieht sich schmerzlich an den Wirbel um Bloxbox Anfang des Jahres erinnert.

Und wenn ich mir dann noch so ein paar Statements im Law Blog von Udo Vetter durchlese, kommt mir das kalte Grausen. Man könne per robots.txt den ia_archiver aussperren, oder seinen Blog wieder abmelden usw. usw.

Der ia_archiver gehört zu archive.org und dieser Service hat durchaus seine Berechtigung. Ich nagle durch die Wayback Machine die Diebe meiner Texte endgültig ans Kreuz.

Nö, der Brandenburger Mielke hat mich zu fragen, ob er meine Texte haben darf, “Auszugsweise” und nicht ich muß hinter meinem geistigen Eigentum herlaufen, oder an meiner robots.txt feilen, zumal ich garnicht weiß, mit welchen Bot er kommt.

Ich kann ja auch zu Herren Mielke (an wen erinnert mich denn der Name bloß…) gehen, mir sein Auto und Freundin einfach so mal nehmen und wenn er es wieder haben will, kann er nach Meckenheim kommen.

Geistiges Eigentum ist Eigentum und wenn man das ungefragt nimmt hat man mich beklaut, so einfach ist das.


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3 Kommentare
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  1. Geistiges Eigentum existiert nicht.

    Du bist Urheber, und kannst über die Verwendung deiner urheberrechtlich Geschützten Texte verfügen.

  2. Jo, da hast Du Recht, wenn vom geistigen Eigentum (intellectual property) gesprochen wird, ist dieser Begriff umstritten. Zitat “Als Urheberrecht bezeichnet man das ausschließliche Recht eines Urhebers an seinem Werk.”
    Mir war jedoch wichtig in diesem Zusammenhang von Geistig und Eigentum zu schreiben, daher Eigentum fett.

  3. Hello there! It’s my first visit to your website. After just a quick browse, I’m really impressed! Just want to say that I find your site very interesting for me. Usefull information. Cartomancy is a form of fortune-telling or divination using a deck of cards. The practice of cartomancy has been observed since playing cards first came into use in Europe in the 14th century. Some practitioners (known as cartomancers) have claimed its origins date back to Egyptian times, the art being derived from wisdom given to the ancient Egyptians by the scribe-god Thoth, although this belief is by no means common today.

    A standard deck of Anglo-American playing cards (i.e. 52-card, four suit set) can be used for the purpose of providing a cartomancy reading. Cartomancy, the art of divination using the standard playing deck, was the most popular form of providing “fortune telling” card readings in the 19th and 20th centuries. In recent years, however, the popularity of Tarot readings have eclipsed the popularity of the once-common cartomancy readings using standard playing cards.

    According to tradition, a deck that is used for cartomancy should not be used for any other purpose. It should be treated as a tool and cared for accordingly. Some cartomancers also feel that the cards should never be touched by anyone other than their owner.

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