Kommunikationssteuer auf E-Mail und SMS
2 Juni 2006 | Rubriziert in: GedankenDer französische Europarlament-Abgeordnete Alain Lamassoure will neue Wege zur Finanzierung der EU gehen, indem er eine Steuer auf SMS und E-Mail vorschlägt.
Alain Lamassoure, was ist das überhaupt für ein Knaller, der eine Europasteuer für Kommunikation einführen will? Manche Politiker sind zu nichts zu gebrauchen deswegen sitzen sie sich ihre Hintern auch bei der EU platt.
Mich hat keiner gefragt, ob ich EU- Bürger werden wollte und vorallem nicht, ob ich die EU überhaupt will und nun soll ich auch noch für etwas zahlen, was ich nicht haben wollte? Gehts noch gut? Noch ganz knusper? Wenn die ganzen EU Fritzen nicht tagtäglich unsere sauer verdienten Steuergelder zum Fenster rauswerfen würden, hätten sie genug und müssten mir nicht, in die ohnehin schon leere Tasche mit dem Porto für e-Mails greifen.
Und der hier: Rainder Steenblock, europapolitischer Sprecher der Grünen ist auch nicht besser. Ein Grünen-Politiker wie soll es anders sein:
Zwar ist es richtig über neue Wege der Finanzierung der EU nachzudenken. Ob eine EU-Steuer sinnvoll ist, muss diskutiert werden.
Fürs diskutieren bezahle ich sie nicht Herr Steenblock, sondern fürs machen. Wie wäre es denn mit der Überlegung, den Gürtel bei den eigenen Gehältern enger zu schnallen… EU Parlamentarier sahnen ab: ruhige Kugel und viel Gehalt.
Da “könnte” man glatt glauben, in Brüssel agieren gierige Menschen, in deren Politikerleben nur eines zählt, wo bekommt man noch mehr Kohle her, damit die unnütze EU und ihr undichter Wasserkopf weiter finanziert werden kann.
via: Vorschlag eines Europa-Abgeordneten stößt auf Unverständnis
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