Die Sterne und ich- Astrologie als Weg
25 November 2007 | Rubriziert in: EsoterikJeder kennt das: Wir sind aufgeklärt und keineswegs mehr so abergläubisch wie unsere Vorfahren. Die wussten es ja scheinbar nicht besser… Seltsamerweise heben wir aber den Glückspfennig, den wir finden, auf oder haben ein mulmiges Gefühl an einem “Freitag den 13.”… Ich halte mich eigentlich auch für einen aufgeklärten Menschen. Natürlich habe ich ab und zu einmal in ein Tageshoroskop geschaut: Wenn es gute Nachrichten waren, war es ein befriedigendes Gefühl, waren es nicht so positive, wurden sie schnell verdrängt. Aber da ich schon immer gerne Menschen erforscht habe, mir Gedanken über ihr Handeln und ihre Beweggründe mache, fiel mir irgendwann auf, dass sich doch gewisse Verhaltensmuster bestimmten Sternzeichen zuordnen ließen, erst an meiner eigenen Person, dann auch an Verwandten und Bekannten:
Die Widder setzen gerne ihren “Kopf” durch, gehen bei Kleinigkeiten hoch und lenken schnell wieder ein, die Fische sind oft „zart besaitet“ und leicht gekränkt, die Wassermänner neigen zum leicht beschwingten Intellektualisieren. Natürlich gibt es da immer wieder Ausnahmen, aber auch erstaunlich viele Übereinstimmungen. Das hat mich neugierig gemacht: Warum war das so und wie viel davon war Einbildung? Ich meldete mich bei einem Seminar an und wurde langsam in die Grundlagen der klassischen Astrologie eingeführt. Ich erfuhr Erstaunliches über Menschenbilder und Wertvorstellungen: Über unser Sein auf der Erde, den Kosmos. Wie wir seit frühester Zeit versuchen, unser Leben in Beziehung zu setzen mit der Welt, die uns umgibt. Dass Astrologie eine Chance ist, mehr über mich selbst und meine Möglichkeiten zu erfahren: Über die ich im Guten wie im Bösen verfügen oder die ich ignorieren kann. Die nicht mein Schicksal sind, die mir aber helfen können, bewusster durch mein Leben zu gehen und anderen Menschen achtsamer und wertschätzender zu begegnen.
Gerade diese Wahlfreiheit hat mich letztlich überzeugt, einige Annahmen der Astrologie ganz bewusst als Hilfsmittel in meinem Leben einzusetzen: In Konsens mit anderen Wahrnehmungsformen, ohne Fanatismus oder Fatalismus, aber in dem Gefühl, das es manches Unerklärbare auf der Welt gibt, was mir persönlich und anderen aber nutzen kann, wenn ich damit ethisch verantwortungsvoll auf meinem Lebensweg umgehe.
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