Lösung gegen Contentklau?
5 Dezember 2007 | Rubriziert in: EsoterikNachdem Lilith mal wieder heftig mit der allseits bekannten und notorischen Contentdiebin zu tun hatte, taucht in ihren Kommentaren eine eventuelle Lösung auf. Attributor nennt sich die neue Wunderwaffe im Kampf gegen Textklau und Contentschmarotzer.
Attributor - Software durchsucht das Netz nach Plagiaten. Eigene Inhalte vor Kopien schützen. Im World Wide Web ist dies gar nicht so einfach. Die meisten Texte verschwinden, noch bevor sie als Plagiat erkannt werden im Archiv. Attributor bietet einen Content-Monitor an, der Webseiten nach Plagiaten durchsucht.
Gibt es in dieser Form ja schon unter copyscape.com und für die ganz hartnäckigen Fälle ist die Recherche, wer welchen Text nun als erster schrieb, via archive.org angesagt.
Problem ist bei allen Lösungen die Power, die benötigt wird um mittlerweile über 8 Milliarden Websites zu durchsuchen. Zudem greifen manche auf das PDF-Format zurück, das wie manche glauben, nicht eingelesen wird. Ganz problematisch sind die Schlaumeier die die geklauten Texte auf ihren Seiten vom indexieren der Suchmaschinen ausschließen, indem sie ein “noindex” in die Metas pappen. So schlau ist das nun aber auch nicht, denn NoIndex bedeutet: Nicht im Index, also nicht relevant für die Sumas und demzufolge nicht als Rankingverbesserung zu werten. Nützt nur was, wenn man den Besucher mit den geklauten Texten beeindrucken will.
Als extrem frech ist jene Person zu bezeichnen, die seitenweise Texte von anderen Websites klaut und sie als eigene in die verschiedensten Artikelverzeichnisse einstellt und somit auf eine Rankingverbesserung in den jeweiligen Suchmaschinen hofft. Ihr Name hat sich in der Branche allerdings schon rumgesprochen und bei “ihren” Texten bzw. Texten mit Links zu ihrer Site passt man nun höllisch auf, denn der Artikelverzeichnis-Betreiber kann seine Hände nicht in Unschuld waschen. Sobald er Kenntnis erhält, ist er verpflichtet den Text zu entfernen - wenn nicht -> direkt klagen!
Lösung gegen Contentklau… ausgiebig im Netz recherchieren, bei einem Treffer, die jeweiligen “Beweise” sichern, möglichst auch von “unabhängigen Zeugen” alles zusammenpacken, ab zum Anwalt und dann “Feuer frei!”
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