Numerologie

11 August 2008 | Rubriziert in: News

Wir alle kennen besondere Zahlen, viele davon sind uns aus der christlichen Mystik überliefert, zum Beispiel die “Zwölf”, die für die zwölf Apostel und für die Ganzheit steht oder die “Dreizehn”, die als Unglückszahl gilt.

Die Numerologie bzw. Zahlenmystik beschäftigt sich mit den Zahlen und ihren Kombinationen, versucht ihre Geheimnisse zu deuten und misst jeder Zahl einen Wert bei.

Schon in den Naturreligionen gab man den Zahlen eine mystische Bedeutung und versuchte, den besten Zeitpunkt für rituelle Handlungen zu errechnen. Selbst die griechischen Philosophen der Antike dachten und rechneten noch auf diese Weise. “Ganzheitlich” werden bei der Numerologie Zahlen mit Ereignissen oder Personen verknüpft, jede Zahl erhält einen verborgenen Sinn. Chinesen, Babylonier, Juden und Araber: fast alle der alten Völker entwickelten ihre eigene Zahlenmystik.

Wer heute zu einem “Numerologen” geht, will meistens etwas über sich und seine Persönlichkeit wissen. Und so wird der eigene Name auseinandergepflückt und in Zahlen wieder zusammengesetzt. Hat jemand zum Beispiel die “Eins” als Namenszahl, gilt er oder sie als selbstbewusst und stolz, die “Zwei” beschreibt jemanden, dem Frieden und Harmonie über alles geht, die “Drei” ist erfolgreich und kann berühmt werden, die “Vier” scheut Risiken, die “Fünf” wird als aufgeschlossen und neugierig beschrieben, die “Sechs” als charmant, doch flatterhaft, die “Sieben” als unstetig, die “Acht” mache das Leben anstrengend, die “Neun” sei unabhängig und klug.

Dazu kommen Schicksalszahlen und psychische Zahlen. Damit wird dann fleißig kombiniert. Ernsthaft betrieben, kann sich daraus ein tiefes, psychologisch-fundiertes Gespräch entwickeln.

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5 Kommentare
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  1. Ich hätte da ein paar kleine Frage: Wie funktioniert das mit der Nameszahl? Ist es so, dass man angefangen beim Alphabet die Zahlen 1 bis 9 nimmt und dann wieder bei 1 anfängt? Nimmt man da alle Zahlen des Namens oder bestimmte?

  2. Schau einfach mal bei: Numerologie nach Reichenstein das sollte Deine anfänglichen Fragen beantworten. Viel mehr Ahnung hab ich in diesem Gebiet auch nicht, es ist nicht gerade mein Fach ;-)

  3. …aber was macht uns fast schon instinktiv so neugierig auf Zahlen?

    Nun, ich glaube es liegt in der Natur der Sache: Mathematik ist keine Lehre, Mathematik ist eine Wissenschaft. Uns zwar eine Naturwissenschaft. Nur dass Ziffern nicht sichtbar in der Natur vorkommen. Dennoch, ergänzt mit physikalischen Gesetzen, kann die Welt nicht OHNE Ziffern und Zahlen existieren.
    Verbunden mit dem Intellekt und der Gefühlswelt des modernen Menschen, werden Ziffern gefühlt und somit gebraucht…

  4. Ich denke die Zalen sind des wegen so beeindruckend weil sie immer das selbe aussagen 2+2ist4 in jeder Sprache nicht wie Worte wo es verschiedene Bedeutungen gibt

  5. Hi,
    Ich kann auch sehr empfehlen, Zahlenkabbala. Habe ich selbst gemacht und war total überrascht, das das alles gepaßt hat, obwohl mich die Person gar nicht gekannt hat. Sie geht von Geburtsdatum aus.
    War übrigens ein Geschenk.
    Zahlen haben eine Menge zu bedeuten, auch die Astrologie und Human Design Ergebnisse gehen alle unter anderen von Zahlen aus.

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