C. G. Jung
Die Leitlinie, die Psychologie des C. G. Jung
Ich habe mich rein privat etwas mit der Psychologie Carl Gustav Jungs auseinander gesetzt, dies ist der Leitfaden nach dem ich mich richte. C. G. Jung selbst zeigte zu Lebzeiten stets ein starkes Interesse für Religion und Mythologie. Als Psychoanalytiker griff er bei der Entwicklung seiner Theorien auf diese Gebiete zurück. So definierte er die “ideale gesunde menschliche Persönlichkeit” als eine, die ein Gleichgewicht zwischen dem Bewussten und Unbewussten, zwischen innerem und äußerem Leben erreicht hat. Die komplexe Psychologie Jungs ist die analytische Betrachtungsweise komplexer Zusammenhänge zwischen bewussten und unbewussten Prozessen, sowie der dynamischen Kraft der Libido als entscheidende zentrale Lebensenergie. In Jungs Theorie wird die Psyche als die Gesamtpersönlichkeit bezeichnet, in dem das ICH also das was wir unsere Person/ Persönlichkeit nennen, den bewussten Anteil mit allen Gedanken Erinnerungen Wahrnehmungen und Gefühlen darstellt.
Dem kompensatorisch entgegengesetzt ist das Unbewusste. Einmal das persönliche individuelle sowie das kollektive Unbewusste, das jeder Mensch in der gesamten evolutionären Entwicklung erworben hat. Dies zeigt sich auch in Form Archetypischer Bilder wie zum Beispiel in Träumen und Mythen. Jung bezog sich hier stark auf philosophische und mythologische Aspekte - jener Aspekt unseres Selbst in uns der so tief verborgen scheint und zu dem man nicht so leicht den Zugang hat oder haben kann. Denn hier speichert jeder Mensch die Gesamtheit seines Erlebens, jede Sekunde seines Lebens sozusagen ab. Ganz besonders die Gefühle seelischer Natur, sowie alle Empfindungen, Erlebnisse Eindrücke und Resultate des im gesamten Leben erlernten/erfahrenen. Vom Tage der Geburt wenn man so will, denn selbst ein neugeborenes Baby nimmt alles wahr, auch wenn es in diesem frühen Stadium seines Lebens mit all diesen Empfindungen noch nicht viel Anfangen kann.
Dennoch fängt das Unbewusste hier schon an zu sammeln, um das etwas zu verdeutlichen:
Das ICH steht im Zentrum des Bewusstseins es wird in 4 Grundfunktionen tätig:
DENKEN
FÜHLEN = rationale FunktionenEMPFINDUNG
INTUITION = irrationale Funktionen
Denken und Fühlen sind deshalb rationale Funktionen, weil sie mit Beurteilungen mit Werten arbeiten, das Denken entscheidet über Wahr oder Falsch, das Fühlen entscheidet über Qualitäten wie angenehm oder unangenehm. Empfindung und Intuition werden irrational bezeichnet, weil sie unmittelbar (unter Umgehung der Vernunft) wahrnehmen ohne zu urteilen. Das Empfinden nimmt die Dinge über den Sinnesapparat so wahr wie sie sind, ohne Bewertung ohne Sinnverleihung. Intuition meint das unbewusste Wahrnehmen. Die schnelle blitzartige Wahrnehmung Erfassung oder die Fähigkeit innerer Wahrnehmung der in den Dingen liegenden Möglichkeit.
Diese vier Grundfunktionen des Bewusstseins bilden die innere Struktur eines jeden Menschen. Sie sind als Anlage vorgebildet aber nicht gleichermaßen ausgebildet. In jedem Menschen wirkt zumeist eine Grundfunktion. Hier spielen auch die Erziehung Entwicklung und das individuelle Umfeld eine wesentliche Rolle. Daher ist es auch leichter zu verstehen das manche eben mehr der KOPFMENSCH, manche eher der GEFÜHLSMENSCHEN sind. Aus diesen 4 Grundfunktionen des Bewusstseins entwickelte Jung eine Typologie der Persönlichkeit, die das Grundverhältnis des Menschen zu sich selbst und zu seiner Umwelt kennzeichnet.
Dieser Artikel stellt nur eine reine subjektive Information zum allgemeinen Thema Psychologie dar. Der Artikel ist weder eine medizinische Beratung noch ersetzt er den Gang zum Arzt ihres Vertrauens! Sollten Sie sich für eine wie auch immer geartete psychologische Beratung interessieren, sind sie hier falsch, fragen Sie unbedingt ihren behandelnden Arzt, er wird ihnen die entsprechenden Adressen ausgebildeter Psychologen geben können.
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