Runen, Fehu Aett

Die Runen des FEHU Aett und ihre Bedeutung.

Die Runen der Futhark unterscheidet man nach den so genannten Aettir in drei Gruppen, also nach ihrer Bedeutung. Jedem Aett ordnet man beim älteren Futhark acht Runen zu, die gemeinsam eine sehr tiefe Bedeutung haben, man ist sich darüber heutzutage aber immer noch nicht im klaren.

Fehu Aett, auch genannt Freyrs Aett, die erste Gruppe, Fehu, Uruz, Thurisaz, Ansuz, Raidho, Kenaz, Gebo, Wunjo - Sie stehen für Leben, Fruchtbarkeit, Wachstum, Liebe und Licht.

FEHU: Es ist mit finanziellem Zuwachs zu rechnen, der Abschluss einer Blockade, auch Hindernisse die überwunden werden hauptsächlich materieller Art.

  • Spirituelle Bedeutung: Spiritueller Reichtum, Besitz

Sie ist die erste der 24 gemeingermanischen Runen und ebenfalls die erste der 16 nordischen Runen. Der Name dieser Rune leitet sich von dem Wort “Vieh” ab und bedeutet soviel wie Besitz. Die Form der Rune entspricht einem angeschrägten lateinischen F.

URUZ: Dinge verändern sich ganz plötzlich neue Liebe ? Wechsel ? Veränderungen! Nicht an alten Dingen verharren, neues annehmen.

  • Spirituelle Bedeutung: Stärke

Sie ist die zweite der 24 gemeingermanischen Runen und ebenfalls die zweite der 16 nordischen Runen. Der Name dieser Rune leitet sich von dem Wort “Auerochse” ab. Die Form der Rune entspricht einem umgedrehten lateinischen U.

THURISAZ: Es ist noch nicht die Zeit für Veränderung und Fortschritt, keine Risiken eingehen sonst droht Verlust, geduldig sein.

  • Spirituelle Bedeutung: Spirituelle Autorität, aber auch Torweg

Sie ist die dritte der 24 gemeingermanischen Runen und ebenfalls die dritte der 16 nordischen Runen. Die Rune der Riesen, später im angelsächsischen stand sie für Dorn. Die Rune hat sich bis in die Moderne als Schriftzeichen erhalten, im Isländischen steht þ (Thorn) für das angelsächsische th.

In der Esoterik bedeutet die Rune auch schadenbringende, zerstörerische Macht und entspricht im Tarot der Karte Trumpf IV - Der Kaiser.

ANSUZ: Von anderen Menschen lernen, Kontakte suchen und Beziehungen entstehen lassen.

  • Spirituelle Bedeutung: Botschaft, Extase, Wortgewandheit, Signale

Sie ist die vierte der 24 gemeingermanischen Runen und ebenfalls die vierte der 16 nordischen Runen. Der Name dieser Rune leitet sich von dem Wort “Ase” ab und bedeutet soviel wie Gott. Sie ist auch als Odins- bzw. Wotansrune bekannt. Die Form der Rune entspricht einem angeschrägten lateinischen A.

RAIDO: Die Rune der Reise im reellen wie übertragenen Sinne, den Herausforderungen die Stirn bieten.

  • Spirituelle Bedeutung: Rad des Lebens Kommunikation

Sie ist die fünfte der 24 gemeingermanischen Runen und ebenfalls die fünfte der 16 nordischen Runen. Der Name dieser Rune leitet sich von dem Wort “Ritt” ab und bedeutet soviel wie Fahrt oder Wagen. Die Form der Rune entspricht einem angeschrägten lateinischen R.

KENAZ: In der Liebe, oder im Beruf zeigen sich Veränderungen, ein Neuanfang steht im Mittelpunkt.

  • Spirituelle Bedeutung: Erleuchtung, Öffnung

Sie ist die sechste der 24 gemeingermanischen Runen und ebenfalls die sechste der 16 nordischen Runen. Der Name dieser Rune leitet sich von dem Wort “Kien” ab und bedeutet soviel wie Kienspahn, Fackel, Geschwür und Kahn. Die Form der Rune entspricht einem reduzierten lateinischen K.

GEBO: Es stehen schöne Zeiten ins Haus, Glück im Beruf, oder in Beziehungen, man sollte die Dinge jedoch auch wachsen lassen!

  • Spirituelle Bedeutung: Spirituelles Geschenk, Partnerschaft

Sie ist die siebte der 24 gemeingermanischen Runen und fehlt bei den 16 nordischen Runen. Der Name dieser Rune leitet sich von dem Wort “Gabe” ab und bedeutet soviel wie Geschenk. Die Form der Rune entspricht einem lateinischen X.

WUNJO: Manche Kämpfe zahlen sich am Ende aus, positive Veränderungen, die Zeit des genießen könnens ist erreicht.

  • Spirituelle Bedeutung: Ausgewogenheit, Freude

Sie ist die achte der 24 gemeingermanischen Runen und fehlt bei den 16 nordischen Runen. Der Name dieser Rune leitet sich von dem Wort “Wonne” ab und bedeutet soviel wie Freude. Diese Rune wurde von den Angelsachsen verwendet das W zu schreiben, bevor dieser Buchstabe ins lateinische Alphabet eingeführt wurde.

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